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RWTH Aachen

Sicherstellung der Software-Qualität für autonome Fahrzeuge

Die Sicherstellung der Software-Qualität der Datenverarbeitungskette von Sensor- und Aktor-basierten Systemen beispielsweise bei autonomen Fahrzeugen ist zunehmend komplexer und aufwändiger. Ein Grund ist die im Entwicklungsprozess bereits frühe Abhängigkeit von Sensorrohdaten aus Referenzszenarien, um die Datenverarbeitungskette auszulegen. Insbesondere beim Einsatz von Laserscannern oder Farbkamerasystemen können diese Sensorrohdaten sehr umfangreich ausfallen, die zusätzlich auch von Aktionen und Reaktionen des autonomen Systems im Systemkontext abhängen.
Der Vortrag beschäftigt sich mit Aspekten des Software-Entwicklung für Sensor- und Aktor-basierte Systeme, um eine frühzeitige Entkopplung der Software-Erstellung und des Software-Tests sowohl von der Systemhardware als auch vom Systemkontext zu ermöglichen. Grundlage dafür bilden über eine domänenspezifische Sprache formal spezifizierte Szenarien, aus denen die notwendigen Stimuli für unterschiedliche Schichten der Datenverarbeitungskette abgeleitet werden. Diese Stimuli führen wiederum zu Aktionen und Reaktionen des autonomen Systems im Systemkontext. Am Beispiel eines Laserscanners für autonome Fahrzeuge wird der Einsatz eines Sensormodells, das auf der Verwendung moderner Grafikkartenhardware beruht, im Rahmen der Software-Entwicklung und insbesondere des Software-Tests illustriert.