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RWTH Aachen

Systemmodell-basierte Definition objektbasierter Modellierungssprachen mit semantischen Variationspunkten

Eine Voraussetzung für den Erfolg einer modellbasierten Methode zur Softwareentwicklung ist eine variable und dennoch präzise Definition der verwendeten Modellierungssprachen. Hierzu gehört insbesondere auch die explizite Definition der Bedeutung der Sprachen - ihrer Semantik. Formale Semantik leistet einen wichtigen Beitrag zur unmissverständlichen Kommunikation und kann einen hohen Grad der Automatisierung über interoperable Werkzeuge ermöglichen. Der Vortrag beschäftigt sich mit der vollständigen, formalen Definition objektbasierter Modellierungssprachen und legt den Fokus auf die flexible Definition problemadäquater Semantik. Zur Definition der Semantik objektbasierter Modellierungssprachen wird das Systemmodell als gemeinsam genutzte semantische Domäne definiert, das abstrakt die Struktur, das Verhalten und die Interaktion von Objekten charakterisiert. Gemäß einer Klassifikation der möglichen Variabilität einer Modellierungssprache können Syntax, semantische Domäne und semantische Abbildung mit Varianten ausgestattet werden. Dies ermöglicht die Anpassung einer Sprache zum Beispiel an einen projektspezifischen Kontext. Das Vorgehen wird durch MontiCore, ein Framework zur modularen Erstellung von Modellierungssprachen, und durch den Theorembeweiser Isabelle/HOL werkzeugunterstützt. Die Definition der UML-Teilmenge UML/P dient der Erprobung des werkzeugunterstützten Vorgehens.