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RWTH Aachen

Effiziente übergreifende Fahrzeugdiagnoseprozesse durch flexible IT-Architekturen und standardisierte Datenformate

Elektronische und mechatronische Systeme im Fahrzeug machen einen signi-fikanten Anteil der automobilen Wertschöpfungskette aus. Innovationen werden heute mehrheitlich in elektronischen Systemen realisiert, für die zunehmend eine verteilte Realisierung innerhalb des Fahrzeuges unabdingbar ist. Zur Sicherstellung der Funktion des komplexen mechatronischen Gesamtsystems muss bereits in der Fahrzeugentwicklung die Diagnosefähigkeit dieses Systems spezifiziert, überprüft und abgenommen werden. Diese Diagnosefähigkeiten werden innerhalb der Produktion zur Qualitätsprüfung des Fahrzeugs und innerhalb des Werkstattnetzes zur Fehlerfindung und -behebung genutzt.

Der hinterlagerte Prozess ist heute stark fragmentiert in bis zu 50 einzelne Werkzeuge und erstreckt sich über zahlreiche Organisationseinheiten. Als Hersteller von Diagnoselösungen im Gesamtprozess und Dienstleister für qualitätsrelevante fahrzeugbezogene Aufgaben hat DSA über eine neue flexible Systemarchitektur die Mittel geschaffen, den Gesamtprozess über alle Organisationseinheiten in einer integrierten IT-Lösung abzubilden, ohne dabei in die bestehenden Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation des Automobilherstellers einzugreifen. Eine wichtige Basis für diese Lösung bilden die neuen internationalen Standards ODX (ISO 22901-1) und OTX (ISO 13209 - Draft) zum Austausch von Diagnoseinformationen in der Prozesskette.

Der Vortrag wird aufzeigen wie die unterschiedlichen Aufgabenbereiche im Diagnoseprozess durch eine flexible IT-Lösung auf Basis dieser Standards abgebildet werden können und welche spezifischen Herausforderungen es dabei zu lösen gilt.